× Du besuchst unsere Seite mit dem Internet-Explorer. Bitte wähle einen anderen Browser für eine besseres Erlebnis! Besuche Browserauswahl!

Theragra chalcogramma
100 g Alaska-Seelachs enthalten:
73 kcal, 16,7 g Eiweiß, 0,8 g Fett

Wesentliche Merkmale

Die Verwandtschaft mit dem Kabeljau und anderen dorschartigen Fischen ist dem Alaska-Seelachs auch körperlich anzusehen. Er hat einen lang gestreckten Körperbau, weite Kiemenöffnungen sowie je einen Bartfaden an der Unterlippe und unter dem Kopfansatz. Die Bauchflosse ist durchgehend und die Rückenflossen sind kaum voneinander getrennt. Hinter den Kiemen und an der Kehle sitzen die Seitenflossen. Den Körper ziert eine elegant geschwungene Seitenlinie.

Lebensräume

Der Alaska-Seelachs lebt im Nordpazifik in Bodennähe zwischen 30 und 400 Meter Bodentiefe. Lebensraum sind die Randgebiete des nördlichen Pazifik — von Japan und Mittelkalifornien bis hoch in das Beringmeer und in Golf von Golf von Alaska. Dort gibt es ihn in großen Vorkommen.

Nahrung

Er ernährt sich von Bodentieren, Sandaalen, Heringen und kleinen Lachsen.

Größe

Der Alaska-Seelachs ist ein relativ kleiner Fisch, der etwa 80 cm lang wird.

Alter

Er kann bis zu 15 Jahre alt werden.

Laichzeit

Die erste Reife erreicht er mit 3 – 4 Jahren bei einer Körperlänge von 30-40 cm. Seine Fruchtbarkeit ist enorm, besonders bei älteren Fischen. Sie können jährlich 500.000 bis zu 15 Mio. Eier legen.

Küchentipp/Zubereitung

Das zarte, weiß bis leicht rosafarbenes Fleisch, wird sofort nach dem Fang tiefgefroren. In Mitteleuropa erhält man „Alaska-Seelachs” ausschließlich verarbeitet, zumeist als Fischstäbchen.

Weitere Informationen

Der Alaska-Seelachs ist eine „Neuentdeckung” der Fischerei. Als Speisefisch wurde er erstmals 1984 gefangen und angelangt. Heute spielt er in der Versorgung der Weltbevölkerung mit Fisch eine äußerst wichtige Rolle. Immerhin hat der zur Familie der dorschartigen Fische gehörende Alaska-Seelachs schon einen wissenschaftlichen Namen: Theragra halcogramma. Angelsachsen nennen ihn Alaska pollock, gelegentlich auch Walleye pollock oder Bigeye pollock. Im deutschsprachigen Raum hat die Industrie die Bezeichnung „Alaska-Seelachs” durchsetzt, obwohl der Fisch nicht das geringste mit den Lachsen zu tun hat.